Vergleich

SharePoint als Fotodokumentation —
oder doch Truuflow?

Microsoft SharePoint und OneDrive sind solide Dateiablagen. Viele Betriebe nutzen sie auch für Baustellenfotos — als Ordnerstruktur, manuell gepflegt. Was dabei fehlt, merkt man spätestens im Streitfall.

Was SharePoint leistet — und wo die Grenze liegt

SharePoint ist ein mächtiges Dokumentenmanagementsystem. Für Verträge, Pläne, interne Dokumente funktioniert es gut. Als Fotodokumentation für den Außendienst ist es jedoch ein Behelfswerkzeug: Techniker laden Fotos manuell hoch, legen sie in Ordner ab — wenn sie es überhaupt tun — und das war's.

GPS-Koordinaten? Nicht automatisch in der Dokumentation. Zeitstempel im Bericht? Manuell einzutragen. Auftragszuordnung? Per Ordnername, wenn der Techniker daran denkt. Kundenunterschrift? Nicht vorgesehen. Fertiges PDF für den Kunden? Nicht ohne erheblichen Zusatzaufwand.

Das eigentliche Problem: Fotos ohne Kontext

Eine Fotodokumentation ist nur dann rechtssicher, wenn sie beweist, wer das Foto wann und wo aufgenommen hat — und zu welchem Auftrag es gehört. Ein Foto in einem SharePoint-Ordner liefert das nicht automatisch.

In einem Streitfall — Vorschaden, Nachbesserungsanspruch, Gewährleistung — zählt nicht das Foto allein. Es zählt der Nachweis: Zeitstempel des Aufnahmegeräts, GPS-Position beim Auslösen, Zuordnung zum Auftrag, und am besten die Kundenunterschrift darunter. Das liefert SharePoint nicht.

Direkter Vergleich

Kriterium SharePoint / OneDrive Truuflow
GPS automatisch bei Aufnahme gespeichert ⚠ Nur Gerätemetadaten ✓ Automatisch, im Bericht
Zeitstempel unveränderlich dokumentiert ⚠ Nur Dateidatum ✓ Sekundengenau, rechtssicher
Foto automatisch dem Auftrag zugeordnet
Automatisches PDF mit Fotos
Digitale Kundenunterschrift
Offline-Fähigkeit im Keller / Tunnel
Techniker-App für den Außendienst ○ Generisch ✓ Feldfokussiert
Vorschadensdokumentation mit Kundenbestätigung
Bericht sofort im Büro sichtbar ⚠ Manueller Upload ✓ Automatisch
Einrichtung ohne IT-Abteilung ⚠ Aufwändig ✓ Minuten

✓ = Schwerpunkt · ○ = möglich, nicht optimiert · — = nicht im Fokus · ⚠ = bekannter Reibungspunkt

Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen sowie eigenen Kundenbefragungen. Datenstand: Mai 2026. Abweichungen vorbehalten — eigene Prüfung empfohlen.

Kosten im Vergleich — Richtwert für 10 Mitarbeiter

Microsoft 365 Business Basic

ab €60/Monat

10 Nutzer × ca. €6/Nutzer/Monat

Fotodokumentation erfordert manuelle Pflege

Preise laut Microsoft, Stand Mai 2026

Truuflow Team

€119/Monat

Bis 15 Nutzer inklusive — keine Überraschungen

€99/Monat bei Jahresabrechnung

≈ €12 pro Mitarbeiter/Monat

Der Preisunterschied ist gering — der Funktionsunterschied erheblich. SharePoint kostet weniger, erzeugt aber manuellen Aufwand im Büro: Fotos zuordnen, Berichte erstellen, Metadaten nachtragen. Dieser Aufwand kostet mehr als die Differenz.

Wann SharePoint trotzdem sinnvoll bleibt

SharePoint ist als zentrales Dokumentenarchiv weiterhin sinnvoll — für Pläne, Verträge, interne Unterlagen und die langfristige Ablage abgeschlossener Projekte. Viele Betriebe nutzen beides: Truuflow für die Felddokumentation, SharePoint für die strukturierte Langzeitablage.

Wann Truuflow die bessere Wahl ist

Immer dann, wenn Fotos im Kontext eines Auftrags aufgenommen werden — bei Serviceeinsätzen, Wartungen, Abnahmen, Vorschadensdokumentationen. Wenn ein Nachweis rechtssicher sein soll: Zeitstempel, GPS, Auftragszuordnung, Kundenunterschrift. Und wenn der Techniker im Feld keine Zeit für manuellen Upload hat.

Rechtssichere Fotodokumentation — 14 Tage kostenlos

Ersten Auftrag anlegen, Foto aus der App aufnehmen — GPS und Zeitstempel automatisch. Fertiges PDF in Sekunden.